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Medienmitteilung

Einreichung der Wohn-Initiative mit über 2‘000 Unterschriften

Die SVP Winterthur hat heute die Volksinitiative «JA zur Wohninitiative – Für eusi Stadt, für eusi Familie» bei der Stadtkanzlei eingereicht. Mit über 2’000 gesammelten Unterschriften wurde die gesetzliche Hürde von 1’000 Unterschriften weit übertroffen! Dieser deutliche Zuspruch aus der Bevölkerung unterstreicht die Dringlichkeit: Winterthurerinnen und Winterthurer wollen bei der Vergabe von städtisch finanziertem Wohnraum endlich Vorrang haben.

 In Winterthur ist die Wohnungssuche bei einer Leerstandsquote von nur noch 0,18% für fast alle zur Herkulesaufgabe geworden. Auch wer hier verwurzelt ist oder seit Längerem hier wohnt, findet kaum mehr bezahlbaren Wohnraum. Gleichzeitig finanzieren die hiesigen Steuerzahler mit Millionenbeträgen vergünstigte Wohnungen. Daneben setzt die Stadt in den nächsten Jahren 120 Millionen Steuerfranken ein, um pro Jahr 120 neue Wohnungen zu bauen. Es ist darum nicht überraschend, dass die Winterthurerinnen und Winterthurer die Initiative in grosser Zahl unterstützen.

«Dass wir innerhalb kürzester Zeit doppelt so viele Unterschriften wie nötig sammeln konnten, zeigt, dass wir den Nerv der Bevölkerung getroffen haben», erklärt Christian Hartmann, Präsident des Initiativkomitees. «Winterthurerinnen und Winterthurer möchten bei ihren eigenen, durch ihre Steuergelder finanzierten Wohnungen endlich Vorrang haben und nicht leer ausgehen.»

Die Initiative setzt dort an, wo rasche Hilfe möglich ist: beim Bestand. Insgesamt rund 9’300 Wohnungen (600 städtische und 8’700 genossenschaftliche mit städtischer Förderung) bilden ein enormes Potenzial. Jedes Jahr werden hunderte dieser Wohnungen wiedervermietet – zusätzlich zu den jährlich neu entstehenden städtischen Wohnungen.

Die Kernforderung der Initiative ist simpel und fair: Bei der Neuvermietung von Wohnraum, der direkt oder indirekt (z.B. durch Baurechte oder Darlehen) mit Winterthurer Steuergeldern unterstützt wird, sollen Winterthurerinnen und Winterthurer bei gleicher Qualifikation der Bewerbung den Vorrang erhalten.

Eckpunkte der Initiative:

  • Vorrang für Winterthurer: Bevorzugte Berücksichtigung der lokalen Bevölkerung bei städtisch finanzierten Wohnungen.
  • Leistungsprinzip: Vorrang gilt nur bei gleicher Qualität der Bewerbung; Transparenz bleibt gewährleistet.
  • Verbindlichkeit: Vertragliche Regelungen mit Genossenschaften und Stiftungen, die von städtischen Vorteilen profitieren.
  • Kontrolle: Mehr Transparenz durch einen jährlichen Kurzbericht über den Mieterspiegel.

Die städtische Volksinitiative «JA zur Wohninitiative – Für eusi Stadt, für eusi Familie» sorgt für eine rasch umsetzbare Linderung der Wohnungsknappheit – für eusi Stadt, für eusi Familie.

Der Stadtrat hat nun die Chance, das Anliegen unbürokratisch und zeitnah umzusetzen. Die SVP erwartet vom Stadtrat ein zügiges Vorantreiben zum Nutzen der Winterthurer Familien und Steuerzahler.

Siehe auch www.mehr-wohnungen.ch

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12.11.2024, von Christian Hartmann
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22.01.2024, von Christian Hartmann
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