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«Falsches Spiel mit der Betroffenheit», Leserbrief in der Winterthurer Zeitung

Eventuell fragen Sie sich auch, ob das Coronavirus in gewissen Gesellschafts- und Politkreisen nicht auch den Verstand in Mitleidenschaft gezogen hat. Bei allem Verständnis für die zum Teil berechtigten Sorgen und Nöte unserer Jugend und Bevölkerung bezüglich Corona und Umwelt. Aber was da zurzeit an Gewalt, Zerstörung, Hetze und Vandalismus abgeht, ist mit nichts zu rechtfertigen. Gewalt ist und war noch nie zielführend und darf in keiner Art und Weise toleriert werden, auch von den Medien nicht.

«Ich fordere, wir fordern.» Diese Äusserungen mag ich gar nicht mehr hören, weil meines Erachtens sträflich vergessen wird, dass unser Wohlstand, unser hoher Lebensstandard, unsere sozialen Sicherheiten, unsere Altersvorsorge und unser sozialer Frieden eine Errungenschaft mehreren Generationen ist und nur durch solidarische Leistungskraft der Wirtschaft, den Unternehmen und dem Leistungswillen aller Arbeitenden bewerkstelligt werden kann. Wenn sogenannte Friedens- und Umweltaktivisten oder sonstige Krawallmacher Schaufenster zertrümmern, Hauswände verschmieren und mit lebensgefährlichen Molotowcocktails und Pyros vorsätzlich gegen Polizistinnen und Polizisten vorgehen und diese auch noch bespucken und niederschreien, gehören solchen wohlstandsverwöhnten Extremisten keine medialen Lobeshymnen, sondern diese müssen ausnahmslos und lückenlos strafrechtlich verfolgt werden.

Auch scheint bei diesen radikalen Umwelt- und Friedensaktivisten offensichtlich auch die Bildungsreform aus sämtlichen Blickwinkeln entschwunden. Die paar wenigen unter denen, die wissen, wie viele Nullen eine Milliarde hat, mögen eventuell etwas von den Nullen verstehen, aber von der Eins davor und wie diese zustande kommt, wissen sie offenbar wenig bis gar nichts. Wie anders ist es zu erklären, dass trotz der herrschenden, schwierigen Finanzlage der arg geplagten KMU-Betriebe eben diese Kreise täglich nach noch mehr Geld für weltfremde, irrwitzige Projekten schreien, als gäbe es kein Morgen mehr?
René Isler, SVP-Kantonsrat, Winterthur

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